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Gulnu ist ein großgewachsener Zwerg, mit 56 Jahren in der Blüte seines Lebens und mit 1,58m überragte er so gut wie alle seine Familienmitglieder und Mitzwerge. Seine Breite war ebenfalls nicht zu verachten, allerdings muss man sagen, dass seine stattliche Statur nicht ausschließlich vom guten Essen und Trinken kam, nein, Gulna war keinesfalls ein fauler Zwerg und half seinen Zwergenbros so gut es nur ging.  Wie alle Zwerge war auch er eine grimmige Natur, aber durchaus loyal und unerschütterlich. Seine langen roten Haare sind kunstvoll geflochten und hier und da mit  kleineren Accessoires verziert. Sein Bart konnte sich ebenfalls sehen lassen, reichte er ihm doch bis unter den Gürtel und wurde durch einen Lederriemen am unteren ende in Form gehalten. Der Zwerg hatte es wohl seiner Störrigkeit und Körperkraft zu verdanken, dass sein Vater, Garek Steehshout in ihm Umgang mit den Zwergenwaffen lehrte und er die Kunst des Axtschwingends so gut wie meisterte. Von Zeit zu Zeit schien es, dass Gulna sich in eine Rage kämpfte und nicht locker lies, bis entweder er oder sein Opfer vor Erschöpfung zusammenbrachen. Er lernte, diese Wut zu kontrollieren und ihre ungezügerte Kraft im Kampf als Waffe zu nutzen. Gulnu hasste es, sich zu langweilen und suchte immerwieder nach Herausforderungen um seine Langweile loszuwerden und seine Abenteuerlust zu befriedigen. So geschah es, dass er vor gut zwei Jahren aus seiner Siedlung aus dem Norden auszog um auf Abenteuerreise zu gehen. Er verabschiedete sich von allen, die es wert waren sich von ihnen zu verabschieden und landete einige Monate später, und auch einige Abenteuer später, in Korvosa, wo er promt auf einen Schergen von Gaedren Lamm traf und um einen größeren Teil seines Goldes erleichtert wurde. Ein Zwerg lässt so einen Frevel nicht auf sich sitzen und versuche in den kommenden Monaten so viel wie möglich über die kovorsianische Unterwelt zu erfahren und was es mit dem vermeintlichen Anführer Gaedren Lamm auf sich hatte. Peu a Peu kam heraus, dass dieser die Stadt über seine Schergen terrorisierte und die Bevölkerung zwang Schutzgelder zu entrichten, wenn sie Unheil abwenden wollten.

Im Laufe seiner Reise schrieb er seine Doktorarbeit "Die Leiden des jungen Gulnu"