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Für den Krieg gezüchtet” trifft es für Cresk wohl am Besten. Sein Vater, Musralk, führte das Spineshank-Überfallkommandos des One Eye Stammes. Die Spineshanks sind seit jeher mit der Beschaffung neuer Sklaven für die Minen von Blisterwell betraut. Musralk's Rivale Haznek hatte sich vor einiger Zeit einer Shoantisklavin aufgezwungen und war so Vater einer Halb-Orc Tochter geworden. Obwohl körperlich den Orcs unterlegen, konnte sie eine taktische Finesse ihrem Vater zur Verfügung stellen, die ihm half, in der Gunst des Warchiefs Cresk's Vater zu übertrumpfen. Um nicht von seinem Rivalen in den Schatten gestellt zu werden, begann Musralk sich jede Sklavin die er konnte als "Partnerin" zu nehmen und so kam Cresk als siebtes von insgesamt 26 Halb-Orc Kinder Musralk's zur Welt. Dort wo andere Kinder spielenderweise groß wurden, wuchs Cresk in ständiger Rivalität zu den meisten seiner Geschwister und zu härtestem Training auf. Lediglich seine Schwester Shagar und sein Bruder Hakak waren von seinem Schlag. Wo Shagar schon von Kindesbeinen an in die Lehre bei den Hexen und Hexendoktoren ging, lag Cresk's Talent und brachialer Gewalt gesteuert von taktischer Finesse. Mit 3 Jahren führte Cresk sein erstes Schwert und mit 4 hatte er sein erstes Leben eingefordert, als er seinen Bruder im Training durchbohrte. Als er kaum 10 Jahre alt war, nahm er an seinem ersten Überfall teil und führte seinen ersten mit 15. Die Mond Shoanti waren nur auf den üblichen Ansturm vorbereitet, nicht aber auf den darauffolgenden Hinterhalt und so konnte Cresk mit minimalen Verlusten reiche Beute an neuen Sklaven machen.  Obwohl sein Erfolg ihm den Respekt seiner Stammesgenossen einbrachte, begann Cresk sich bald über die Verschwendung zu ärgern. Unzählige kräftige Sklaven, die mit guter Handhabe Jahrzehnte arbeiten konnten, wurden in den Minen von Blisterwell regelrecht verheizt. Welchen Nutzen hatten Untergebene, wenn sie innerhalb kürzester Zeit aufgerieben wurden? Zudem war Cresk im Laufe der Jahre zunehmend frustrierter mit dem Mangel an Ambition innerhalb des Stammes geworden. Es mangelte dem One Eye Stamm mit Sicherheit nicht an … "exekutiver Leistung", aber jedweder Versuch die Machtposition des Stammes auszuweiten wurde stets durch interne Kleinkriege zunichte gemacht. Und so brachen XXXXX und Cresk eines Nachts auf um das Chaos der One Eyes hinter sich zu lassen. Als Halb-Orcs konnten sie in zivilisierten Länder verhältnismäßig schnell Fuß fassen. In Nidal, mehrere Wochen Fußmarsch von ihrer Heimat in Belkzen, ließen sich die beiden erstmals nieder und Cresk machte sein Talent Sklaven zu fangen zu seinem ersten richtigen "Beruf". Er sah keinen Sinn darin ein neues Unternehmen aufzubauen wenn der Sklavenhandel in Nidal so lukrative war, dass es genügend Sklavenfängertruppen gab denen man sich anschließen konnte um sie dann von innen heraus zu übernehmen. Einige Jahre, viele getötete Rivalen und eingeschüchterte "Kollegen" später führte Cresk eine Gruppe names "The Expired" an. Überrascht und beflügelt von der Einfachheit der Übernahme dieser Gruppe setzte sich Cresk schnell höhere Ziele."King Cresk" hatte doch einen schönen Klang... Der direkt von Zon-Kuthon eingestetze Umbral Court in Nidal schien selbst Cresk ein wenig ... überambitioniert, aber Talingarde, dieser unwichtige Inselstaat der von dieses schwächlichen Moralaposteln regiert wurde, schien ein hervorragender erster Schritt...  Gemeinsam mit seiner Schwester und den Expired machte er sich auf den Weg nach Talingarde und begann zu planen... Cresk ist der Überzeugung, dass das Recht des Stärkeren absolut ist. Er ordnet sich ohne größere Probleme einem Überlegenen unter, strebt die Alpha-Rolle immer weiter an. Für Cresk ist das Leben ein Rennen an die Spitze bei dem der Erste die Richtung vorgibt. Klare Strukturen müssen für Cresk mit eiserner Faust durchgesetzt, sonst fällt das System in sich zusammen und jeglicher Fortschritt erliegt dem Chaos. Er bevorzugt Untergebene die treu ergeben sind, es aber an Kompetenz mangeln lassen gegenüber fähigen aber rebellischen Dienern. Ergebene Gefolgsleute können immer noch als leitbare Ressourcen genutzt werden.  Macht muss für Cresk demonstriert werden, deswegen lehnt er für gewöhnlich Täuschung und unehrenhafte Methoden ab, sofern sie nicht zwingend erforderlich sind. Er zögert nicht für seine Ziele zu töten, akzeptiert aber die Kapitulation seiner Gegner. Cresk's orcische Seite zeigt sich vor allem im Kampf, wo er vom ersten Moment an auf maximalen Einsatz geht. Außerhalb des Kampfes ist er leicht hedonistisch, aber lässt sich nicht völlig gehen. Er gibt nur ungern und selten Versprechen, hält sein Wort aber immer, sofern er keinen "legalen" Weg raus findet. Er ist impulsiv aber methodisch und bevorzugt meist den direkten Weg, weiß aber Taktik und Strategie zu schätzen. Menschliche Sozialstrukturen stellen gelegentlich immer noch ein Problem für ihn dar und gelegentlich scheint er sich ein wenig selbst zu überschätzen.